Warum wir beim IngwerTRINK auf die milde Süße der Wilden Agave setzen

„Enthält euer IngwerTRINK eigentlich Zucker?“ Diese Frage wird uns immer wieder gestellt, und das ist auch gut so. Denn so wichtig Zucker – in bestimmter Form – für uns Menschen ist, so schädlich wirkt er sich aus, wenn wir zu viel davon zu uns nehmen. Deswegen hat uns das Thema „Zucker und gesunde Lebensweise“ von Anfang an beschäftigt. Und deswegen ist es auch an der Zeit, unsere Gedanken dazu etwas ausführlicher mit Ihnen zu teilen.

Warum wir für unseren IngwerTRINK auf die milde Süße der Wilden Agave setzen

Die Antwort auf die Eingangsfrage wollen wir ebenso schnell wie offen geben: Ja, IngwerTRINK enthält auch Zucker. Und zwar deswegen, weil der Saft der Wilden Agave von Natur aus Zucker enthält. Doch genau diesen „süßen Gegenspieler“ zur Schärfe unseres Bio-Ingwers haben wir gesucht, weil genau in diesem geschmacklichen und sensorischen Spannungsfeld der einzigartige Geschmack von IngwerTRINK seinen Ursprung hat. Wir beziehen unseren Agavensirup aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft und werden gleich noch dazu kommen, warum wir uns ausgerechnet dafür entschieden haben – und warum IngwerTRINK keinen Industriezucker enthält.

Alles in Maßen – und grundsätzlich auf die Ernährung achten!

Mindestens genauso wichtig wie das „Ob“ ist jedoch eine Grunderkenntnis. Sie stammt nicht von uns, sondern wird bereits als Inschrift auf dem berühmten Orakel von Delphi überliefert. Sie lautet medèn ágan – das bedeutet so viel wie „Alles in Maßen.“ Wie gesagt, Zucker ist nicht per se schlecht. Aber zu viel Zucker und Süßungsmittel sind nicht gesund. Egal, woher sie ihren Ursprung haben. Genauso wie zu viel Alkohol, zu viel Fett, zu viel Fleisch und so weiter. Selbst zu viel Glück hält auf Dauer kein Mensch aus. Es kommt also immer auf die Dosis an. Warum sollte es beim Zucker anders sein? Ob Zuckerrübe, Rohrzucker, Fruchtdicksäfte, Süßstoffe, Stevia, Xylit oder auch Kokosblütenzucker: Alternativen zum industriellen, raffinierten Zucker gibt es genügend. Jede davon hat Ihre besonderen Eigenschaften, ihre Argumente für und wider. Und über alles wird viel diskutiert, sogar unter Experten bisweilen erbittert gestritten. Und leider auch viel geschummelt.

Dabei wäre es so viel einfacher, sich auf das zu besinnen, worauf es wirklich ankommt. Nämlich auf die Ernährungsweise insgesamt. Hier sollten alle Überlegungen ansetzen, bevor die Emotionen hochkochen. Was essen wir? Was trinken wir? Woher stammt es? Wie wurde es verarbeitet? Welche Inhaltsstoffe sind drin? Was davon brauchen wir zum Leben? Was tut uns gut? Was hilft uns, uns noch besser zu fühlen?

Hat man das erst einmal verinnerlicht, ist es gar nicht mehr so schwer, auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu achten. Außerdem bewegen sich die meisten von uns viel zu wenig. Also runter vom Sofa, raus aus der Komfortzone und stattdessen an die frische Luft gehen. Das allein ist schon der perfekte Grundstein dafür, sich rundum wohl zu fühlen. Und das Schöne daran: Auf dieser Basis darf man sich auch gerne dann und wann ein Stückchen Schokolade, ein Glas Wein, einen saftigen Burger mit Pommes frites oder ein paar Gummibärchen gönnen. Denn auch Genuss und Soulfood gehören zum gesunden Leben – so sehen wir von Kloster Kitchen es jedenfalls. Wir wollen keine erhobenen Zeigefinger, sondern finden es viel wichtiger (und weitaus sinnvoller), zum Nachdenken anzuregen und bewusst mit der Ernährung umzugehen.

Bio-Agavensirup für die perfekte Balance aus Süße und Schärfe

Bei unseren IngwerTRINK haben wir uns für den Agavensirup (Agavendicksaft) entschieden. Der Weg dorthin war sehr lang, denn wir haben bei der Entwicklung unserer Rezeptur mit einer ganzen Reihe von Süßungsmitteln experimentiert, vom Rohrzucker über Honig bis hin zum Ahornsirup. Vollends überzeugt hat uns nur die Wilde Agave. Sie balanciert die aromatische, wärmende Schärfe des frischen Ingwers am besten aus. Und sie hat uns gleichzeitig erlaubt, nur so viel zu verwenden, wie für den runden Geschmack des IngwerTRINK nötig ist. So haben wir das optimale Verhältnis von Süße und Schärfe gefunden.

Aber Geschmack ist nicht das einzige Argument für den Agavensirup. Industriell verarbeiteter Zucker oder gar die berüchtigte Isoglucose entsprechen in keiner Weise unserer Vorstellung vom fairen und nachhaltigen Wirtschaften. Und schon gar nicht unserem Bestreben, nur natürlichste Zutaten zu verwenden. Der von uns verwendete Agavensirup stammt zu 100% aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft und enthält 8,9 % Fructose sowie 3,0 % Glucose. Er durchläuft zudem weitaus weniger Verarbeitungsschritte als der verbreitete Industriezucker. Dadurch bleiben in ihm die Mineralstoffe und Spurenelemente in größeren Mengen erhalten – obendrein besitzt er eine höhere Süßkraft. Für den einzigartigen Geschmack unseres InwerTRINK benötigen wir also weniger Zucker und damit weniger Kalorien. Zusätzlich kann Agavensirup durch seinen sehr niedrigen glykämischen Index mit der niedrigsten glykämischen Last aller bislang bekannten Süßungsmittel punkten. Je niedriger der glykämische Index, desto weniger stark steigt der Blutzucker an. Somit wird weniger Insulin ausgeschüttet, das die Fettspeicherung forciert und im Verdacht steht, für Übergewicht mitverantwortlich zu sein. Ein Wert allerdings, der für sich allein genommen durchaus diskutiert wird, da immer auch die Gesamtmenge der aufgenommenen Kohlenhydrate eine Rolle spielt – so der Standpunkt einiger Lehrmeinungen. Daher die Verbindung zur sogenannten glykämischen Last, die vereinfacht gesagt den Blutzuckereffekt insgesamt betrachtet. Ein weites Feld. Vor allem aber ein Grund zum Nachdenken.

All das hat bei unserer Arbeit an der Rezeptur für den IngwerTRINK die Entscheidung zugunsten des Agavensirups gebracht. Auch wenn wir selbst lange darüber diskutiert haben und die Argumente dafür und dagegen kennen. Auch wenn wir wissen, dass beispielsweise Menschen mit Fructoseintoleranz hier besonders vorsichtig sein müssen. Denn den perfekten Zucker gibt es einfach nicht. Was es jedoch gibt – und worauf wir großen Wert legen – das ist der offene Umgang mit den Dingen, die wir tun. Das ist ein entscheidender Punkt. Nur wer weiß, was in seinen Lebensmitteln steckt, kann an einer gesunden und ausgewogenen Ernährung arbeiten. Und genau dabei wollen wir Sie unterstützen.